5 Tipps für eine gelungene Entschleunigung

 Stress lass nach

Jeder hat so seinen individuellen Stress-Trigger. In der „Rushhour“ des Lebens – so um die 40 – wenn man sich neben Kinder, Job und Haushalt, vielleicht auch schon um die nicht mehr ganz fitten Eltern kümmert, kann es schon mal rundgehen. Ausschlaggebend für den Stresspegel ist, was im Inneren wahrgenommen wird und nicht das tatsächliche Stressausmaß. Menschen reagieren ganz unterschiedlich auf die gleiche „objektive” Situation.

  1. Positive Gedanken wirken Wunder, Optimismus-Killer entlarven hilft. Wie sind meine Ansprüche an mich selbst? Machen mich meine zu hohen Perfektionsansprüche, mein Vergleichs-Denken oder ein zu ausgeprägtes Konkurrenzverhalten unzufrieden? Das Beobachten der eigenen Gedanken ist ein guter erster Schritt, um mit sich selbst und anderen ein bisschen besser und geduldiger umgehen zu lernen.
  1. Tapetenwechsel. Eine Runde um den Block joggen? Oft reicht schon ein kleiner Spaziergang, möglichst in der Natur, um Stress abzubauen. Bewegung senkt den Cortisol Spiegel im Blut. Dieses Stresshormon ist verantwortlich dafür, dass wir bei drohender „Gefahr“ flüchten oder uns verteidigen können. Es beeinträchtigt aber auf die Dauer nicht nur unser Immunsystem, besonders aber unsere Verdauung.
  1. Zeit nehmen für Alltägliches: Auch fürs Essen! Vegan, Superfood, Steinzeitkost oder eh alles „Wurst“? Welche der neuerdings propagierten Ernährungstrends Sie auch anspricht, was für alle gilt: fürs Essen muss Zeit sein. Falsche Lebensgewohnheiten erzeugen Stresshormone, oft noch verstärkt durch zu viel an Zucker, Koffein und Alkohol. Hingegen helfen Kohlensäurefreies Wasser und Kräutertees den Säure-Basen-Haushalt im Körper auszugleichen und damit den Stoffwechsel anzukurbeln. Balance zwischen Genuss und Gesundheit zu finden, braucht Aufmerksamkeit – lohnt sich aber.
  1. Bitte nicht stören! Nein, man muss nicht permanent erreichbar sein. Ein bisschen Egoismus – im positiven Sinn – hat noch keine Freundschaft zerstört. Zurückrufen kann man auch später oder –  auch gar nicht. In der Ruhe liegt die Kraft!
  1. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Den Alltag mit einem lieben Menschen zu reflektieren und dadurch ein bisschen Abstand davon zu bekommen, setzt Energie frei für einen lösungsorientierteren Blick auf die Dinge. Gemeinsam Probleme bewältigen, schafft Bindung, das Gefühl der Zusammengehörigkeit und möglicher Weise den Grundstein für Lebensfreundschaften.

So unterschiedlich Menschen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Neues annehmen ist nicht leicht. Ob Sie eine alte „schlechte“ Gewohnheit sein lassen oder sich eine neue „gute“ angewöhnen – egal. Es ist in jedem Fall ein erster Schritt in die richtige Richtung.

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